• WALTER VOPAVA

    «Kunst ist das, was sie ist, nicht das, was sie sein will. Kunst ist unabhängig und in ihrer Absicht alleine auf der Begriffsebene der optischen Auseinandersetzung um Schlüssigkeit bemüht. Sie ist lediglich sich selbst verpflichtet und keiner anderen Absicht dienlich. Sie ist am schlüssigsten und gegenwärtigsten, so sie nicht thematisch oder zeitorientiert ist. Sie ist weder ideologisch, demokratisch, noch erzählerisch.
    Kunst erschliesst sich allein durch ihre optische Tatsache. In der Intention ist sie immer abstrakt.»
    Walter Vopava, 2025

  • Walter Vopava

    ohne Titel, 2023

    Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas

    130x100 cm 

    Walter Vopava

    Schwarz ist die konstante Farbe im Werk von Walter Vopava, sie ist der Dunkelheitswert, die Basis, "um aus dem Dunkel etwas entstehen zu lassen."

     

  • Walter Vopavas Einstellung zur Malerei ist entschieden puristisch. Mit elementaren Mitteln wird das Substanzielle der Malerei erforscht, jeglicher Vorwand beiseite...
    Walter Vopava

    Walter Vopavas Einstellung zur Malerei ist entschieden puristisch. Mit elementaren Mitteln wird das Substanzielle der Malerei erforscht, jeglicher Vorwand beiseite geräumt. Abstraktion ist für Vopava nicht unbedingt ein Stil, sondern die Möglichkeit, sich auf das Essenzielle in der Malerei zu konzentrieren, losgelöst vom Vorwand des Inhaltlichen und Figurativen. Malerische Balkenstrukturen schweben im Raum und verzahnen sich; manchmal driften sie ab, sind lediglich an den äussersten Grenzen des Bildes sichtbar. Dann tritt eine deutliche Aufhellung ein, das Dunkle weicht dem Hellen. Das Licht wird manchmal dermassen gesteigert, dass ein gleissendes Weiss in den Vordergrund drängt. Andernorts verdichten sich die dunklen Zonen zu schweren, massiven Farbflächen. Nuancierte lila und blaue Farbtöne akzentuieren den Schwarz-Weiss-Kontrast des monumentalen Farbfeldes." 

    Florian Steininger, in: "Abstract Painting Now! Gerhard Richter, Katharina Grosse, Sean Scully...", hrsg. Kunsthalle Krems, 2017

  • Verfügbare Arbeiten

  • Papierarbeiten

    Die kleinen Papierarbeiten, welche hier erstmals gezeigt werden, stehen der grossen Leinwand in nichts nach. Auch hier dominiert Vopavas Idee,...

    Die kleinen Papierarbeiten, welche hier erstmals gezeigt werden, stehen der grossen Leinwand in nichts nach. Auch hier dominiert Vopavas Idee, seine Konsequenz der Malerei - die einzelnen Blätter sind, sie bedeuten nicht. 

     

    "Trotz aller Objektivitätsverweise geht es bei Vopava malerischen Meterialisationen also auch um Reflexionsräume, die das Inkarnieren von Wahrnehmung und Empfindung und das Mitdenken inhärenter Erfahrungen und vermeintlicher Wirklichkeiten inkludieren. Erst dadurch können Werke mit hoher sinnlicher Intensität entstehen, die den Betrachter ferilich immer wieder auf sich selbst zurückwerfen. Bei Vopavas Kunst handelt es sich um Transzendenzen jenseits des Empirischen, die Idee unter der sichtbaren Oberfläche als Bildgut im Unterbewussten beziehngsweise als Sichtbarmachung des Verborgenen abstrahieren."

    Hans-Peter Wipplinger, "Gegenbilder zur Wirklichkeit", in: Katalog Walter Vopava, Kunst Halle Krems, 2012

  • Papierarbeiten

    • Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      CHF 1,200.00
    • Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      CHF 1,200.00
    • Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      CHF 1,200.00
    • Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      CHF 1,200.00
    • Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      CHF 1,200.00
    • Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      Walter Vopava, ohne Titel, 2025
      CHF 1,200.00
  • WALTER VOPAVA

    1948 in Wien geboren Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien (Prof. Max Melcher) 1999 Preis der Stadt Wien...

    1948 in Wien geboren

    Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien (Prof. Max Melcher)

    1999 Preis der Stadt Wien und Würdigungspreis des Landes Niederösterreich

    2011 Österreichischer Kunstpreis des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur

    2019 Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich

    Lebt und Arbeitet in Wien und Niederösterreich

     

    Walter Vopavas Arbeiten sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden. Seine Ausstellungstätigkeit erstreckt sich neben Österreich auch in Europa und China. 

    In diversen Ausstellungen zum Thema "Abstraktion" sind seine Werke oft zusammen mit den Künstlern der Colorfield-Paintings ausgestellt. 2008 hing eines seiner grossformatigen Arbeiten in der Ausstellung "Wege der abstrakten Malerei" im Kunstforum in Wien neben einem Werk des amerikanischen Künstlers Mark Rothko. Die Farbfeldmalerei Rothkos - welche oft durch das Vibrieren der einzelnen Farbpigmente ein meditatives und transzendentes Erlebnis beim Betrachter auslöst - bot eine spannende und faszinierende Gegenüberstellung auf Augenhöhe, denn auch Vopavas Bilder gehören in diesen malerischen Kontext: die Schwingung der Farbpigmente und - flächen findet ebenso statt und der Bildraum erweitert sich über die gemalte Leinwand hinaus. 

     

     

     

  • WALTER VOPAVA, Pressetext

    Eva-Maria Bechter
    «Kunst ist das, was sie ist, nicht das, was sie sein will. Kunst ist unabhängig und in ihrer Absicht alleine auf der Begriffsebene der optischen Auseinandersetzung um Schlüssigkeit bemüht. Sie ist lediglich sich selbst verpflichtet und keiner anderen Absicht dienlich. Sie ist am schlüssigsten und gegenwärtigsten, so sie nicht thematisch oder zeitorientiert ist. Sie ist weder ideologisch, demokratisch, noch erzählerisch.
    Kunst erschliesst sich allein durch ihre optische Tatsache. In der Intention ist sie immer abstrakt.»
    Walter Vopava, 2025
    Kaum ein anderer Künstler arbeitet so kompromisslos wie Walter Vopava. 1948 in Wien geboren, gehört er heute unweigerlich zu den bedeutendsten abstrakten Künstlern unseres Nachbarlandes. 1999 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst, 2011 wurde er mit dem Österreichischen Kunstpreis ausgezeichnet und 2019 mit dem Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich. Vopava verweigert sich, seiner Malerei jenen «Glanz und Prunk» angedeihen zu lassen, der in der Malerei so oft angestrebt wird. Seine Werke bestechen durch die Nichtfarbe Schwarz – in Verbindung mit einem einzigen Farbton: meist Grün, Lila oder Ocker. Diese Farbakzente wirken wie Resonanzen, die sich aus der Dunkelheit herauslösen und gegen die Schwere behaupten. Es ist genau dieser Farbton, der sich durchsetzt – gegen das Schwarz, die Dichte und die meist vertikale Verankerung.
    Die Geschichte der abstrakten Kunst nimmt um 1910 ihren Anfang – weist aber schon kurz darauf mehrere Erzählebenen auf. Es ist nicht das Abstrahieren eines Gegenstandes, nicht das Übertragen einer inneren Empfindung und auch nicht das Übersetzen der Landschaft in Farbe und Form – nein, es ist die Verneinung, der Endpunkt, den Vopava in seiner Kunst aufgreift. Er führt jene Reduktion fort, die mit Malewitschs Schwarzem Quadrat ihren Nullpunkt fand und mit den stillen, meditativen Flächen eines Ad Reinhardt eine fast spirituelle Konsequenz erreichte. Es mag einfach erscheinen – und ja, es ist auch einfach –, denn Vopava berührt nur ein Thema: die Malerei selbst.
    Als Betrachter stehen wir vor diesen Werken – vordergründig fest verankert, tief im Schwarz ihrer Ausführung –, und spüren Ehrfurcht vor dem Erhabenen, das sich aus dem Dunkel hervorarbeitet, es bändigt und in einem inneren Leuchten aufbricht. Die Farbe scheint zu atmen, das Schwarz zu vibrieren – wie bei den grossflächigen Farbfeldern eines Mark Rothko, die aus reiner Pigmentierung emotionale Räume schaffen. Sphärisch – ein Begriff, den Vopava wohl kritisch hinterfragen würde – trifft es dennoch: Dieses Flirren, dieses fast akustische Schwingen zwischen Farbe und Nichtfarbe verbindet ihn mit der Tradition des Colour Field PaintingIn der Ausstellung «Wege der Abstrakten Malerei» 2008 im Kunstforum in Wien hing eine Arbeit von Walter Vopava im selben Raum wie ein Gemälde Rothkos – und spätestens da wurde offensichtlich, dass Vopavas postulierte Nihilierung objektiv bestehen mag, subjektiv jedoch ein ganzes Spektrum an Emotionen und Assoziationen auslöst.
     
    «Vopavas Bilder dagegen offenbaren sich nicht, sie hüllen sich in beredtes Schweigen und geben ihre Geheimnisse nicht preis. Vopavas Leistung besteht darin, einen Widerspruch aufgehoben zu haben: Er hat der Absichtslosigkeit durch Malerei überzeugend Gestalt und Inhalt gegeben.»
    Edelbert Köb, 2005
     
  • WALTER VOPAVA

    bechter kastowsky galerie, Schaan
  • bechter kastowsky galerie Poststrasse 48 9494 Schaan Liechtenstein Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr / Sa 10-14 Uhr Eva-Maria Bechter: +423 7980335...

    bechter kastowsky galerie 

    Poststrasse 48

    9494 Schaan 

    Liechtenstein 

     

    Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr / Sa 10-14 Uhr

     

    Eva-Maria Bechter: +423 7980335 / eva@bechterkastowsky.com 

    Robert Kastowsky: +423 7980336 / robert@bechterkastowsky.com