Übersicht

"Die von mir verwendeten Kammspachteln sind ein anonymes Werkzeug, sie ermöglichen mir ohne "persönliche Handschrift" zu arbeiten."

Jakob Gasteiger trägt seine Farbe in der Vorbereitung dick auf den liegenden Bildträger auf, um dann mit Hilfe einer selber hergestellten Kammspachtel aus Karton diese Farbe von der Leinwand wegzunehmen, einzig wo der Kamm seine Einbuchtungen hat bleibt die Farbe bestehen. 

 

Diese Vorgehensweise, sowie das Resultat der Bilder beleuchtet einen konzeptuell-minimalistischen Aspekt der Malerei. Die Farbe wird nicht gestisch, expressiv und vermeintlich mit der erkennbaren Handschrift auf den Bildträger gebracht, nein, sie wird in einem anonym mechanischen Malakt weggenommen, die Geste findet einzig in der Bewegung des Kammes statt und lässt den Maler in seiner Expression dahinter nicht erkennen.

Und doch sind die entstandenen Werke mehr als reine Malerei. Sie sind Grenzgänger zwischen Tafelbild, Skulptur und Relief. Wenn Gasteiger immer wieder herkömmliche Materialien der Skulptur (Eisen, Glas, Aluminium) in seine Farben mischt, so bringt er die Gattungen damit in eine eigene für ihn schlüssige Verbindung. Es ist ein experimenteller Umgang mit Form, Farbe, Raum und Material. Diese Erweiterung des Malereibegriffs kann durchaus als konzeptionelle Askese umschrieben werden.

Werke
Lebenslauf
Jakob Gasteiger lebt und arbeitet in Wien und im Weinviertel
folgt in Kürze...
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